"Gute Beratung kostet Geld, Schlechte ein Vermögen!" (Sebastian Stengel)

Steuerliche & gewerbliche Basics (Grundsätzliches - FAQ´s)

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Sebastian Stengel
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Steuerliche & gewerbliche Basics (Grundsätzliches - FAQ´s)

Beitragvon Sebastian Stengel » Di 1. Mär 2016, 15:04

Hallo liebes promYcom Support-Team,

in der Vergangenheit sind immer wieder die selben Fragen zur Gewerbeanmeldung und zu steuerlichen Ansekten (ProfitPacks - Provisionen) aufgetaucht. Mühsam beantworten wir ALLE immer das Gleiche und verweisen auf den eigenen Steuerberater.

Nun haben wir ja bei promYcom eine namhafte Anwalts- und Steuerberatungskanzlei an unserer Seite.

Ich würde mir einmal die Arbeit machen und von euch die häufigsten FAQ´s zu diesem Thema aufgreifen und die Geschäftsleitung dann sofern möglich um eine Antwort von Schulenberg & Schenk bitten.

Sofern ihr noch Fragen dazu habt, bitte unbedingt unter dieses Thema im Forum posten. Wir "SSS" sammeln, sichten und sortieren dann was das Zeug hält und versuchen eine für ALLE sinnvolle FAQ Lösung zu erarbeiten.

Vielen Dank für eure Mithilfe

LG vom Bodensee

Euer

Sebastian


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Steurvorwegabzug und Provision?

Beitragvon panki » Do 10. Mär 2016, 09:53

Hoi liebe Foristi (Forenteilnehmer),
ich habe eine kontrovers beantwortete Frage an Euch Profis:
Wenn ich im Rahmen der monatlichen Steuervoranmeldung meine MWSt der Rechnungen über gekaufte Profitpacks vom FA zurückmöchte ist mir das noch klar. Wenn man nun diese Pakete durch Verrechnung mit Provision bezahlt, so sagen die einen, muss man diese in der entsprechenden Provisionsrechnung als abzuführende MWSt angeben. Die zurückbekommende MWSt aus der Rechnung "Profitpack" wird dann mit der abzuführenden MWSt der Provision verrechnet, also ist das hier ergebnisneutral.
Der einzige Vorteil des Vorwegabzuges wäre, dass ich die Pakete schon bei 29,xx€ kaufen kann.
Die anderen sagen, die Provision interessiert hier nicht, da diese ja intern bei promYcom gegengerechnet wird. Erst am JAhresabschlusss muss diese dann angegeben und bezahlt werden.
Manch andere sind so vermessen und sagen, die MWSt aus den Provisionen interessiere überhaupt nicht und kaufen munter aus der zurückbekommenen Vorsteuer aus den Profitpackrechnungen weitere Pakete, die ja auch wieder Geld verdienen. Also dieser Variante kann ich gar nicht folgen??
Nun bin ich verwirrt. In einem Network-Steuerforum wurde die Behandlung Provision eigentlich ganz gut erklärt: Man muss sich das so vorstellen, als ob wir an promYcom eine Rechnung über eine Ware (Provision) incl. MWST stellen. Diese darin enthaltene MWSt ist an das FA zum Zahlzeitpunkt abzuführen. Manche Unternehmen machen diese Behandlung der Rechnung im Vorhinaus als Gutschrift /Provision(incl. MWSt).
So kann man sich das dann besser vorstellen.
Also nochmal die Frage: Wie behandle ich die MWSt der Provisionen beim monatlichen Vorwegabzug.? bzw. kann ich diese MWSt auch erst beim jährlichen Abschluss angeben und erst dann bezahlen?

Gruß panki

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Re: Steurvorwegabzug und Provision?

Beitragvon Anna Bauer » Fr 11. Mär 2016, 12:21

Hi Panki,

vielen Dank für die Frage. In der Vergangenheit sind immer wieder die selben Fragen zur Gewerbeanmeldung und zu den steuerlichen Aspekten (ProfitPacks - Provisionen) aufgetaucht. Mühsam beantworten wir ALLE immer das Gleiche und verweisen auf den eigenen Steuerberater.
Was ja auch richtig ist. Wir sind keine Steuerberater und dürfen hierzu auch keine Beratung geben.

Nun haben wir ja bei promYcom aber eine namhafte Anwalts- und Steuerberatungskanzlei an unserer Seite.

Ich mache mir gerade die Arbeit und sammel die häufigsten FAQ´s zu diesem Thema. Auch Deine Fragen werde ich nun gerne mit aufgreifen und die Geschäftsleitung dann sofern möglich um eine Antwort von Schulenberg & Schenk bitten.

Wenn du noch weitere Fragen dazu hast, bitte unbedingt unter das Thema im Forum posten.

viewtopic.php?f=25&t=39

Wir "SSS" sammeln, sichten und sortieren dann was das Zeug hält und versuchen eine für ALLE sinnvolle FAQ Lösung zu erarbeiten.

Vielen Dank für Deine Mithilfe

LG

Anna
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Re: Steurvorwegabzug und Provision?

Beitragvon panki » Fr 11. Mär 2016, 16:15

Ok danke für die Antwort.
Als Admin kannst Du ja meinen Beitrag bitte in den passenden thread rüberschieben.

Der Hinweis mit dem Steuerberater, welcher ja regelmäßig kommt , kostet je Jahr je nach Anzahl der Positionen, ca. 500 bis 800 €. Da es jedoch immer nur 2 Buchungsvorgänge sind ( Rechnung Profipack und "Rechnung" Provision), ist das, zumindest für mich keine Option, zumal ich meine Einkommensteuererklärung und gewerblichen Erklärungen seit 30 Jahren immer selbst hinbekommen habe. Nur das Thema Provisionsgutschrift gilt es für mich zu klären.
LG
panki

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Re: Steurvorwegabzug und Provision?

Beitragvon administration » Sa 19. Mär 2016, 05:09

Lieber Panki,

jeder versteht ( und hat ) :) diese Problematik. Aber wir dürfen keine steuerlichen Beratungen vornehmen. Es ist und bleibt eine Angelegenheit für deinen Steuerberater!

Es gibt aber auch die Möglichkeit, bei deinem zuständigen Sachbearbeiter deines FA anzurufen und Dir dort die Antworten vom Fachmann geben zu lassen. Das ist sogar völlig KOSTENLOS und Du bist auf der sicheren Seite.

Alles was hier zum Thema Steuern gesagt und getippselt wird, kannst Du nur als Tipps bzw. In aller Deutlichkeit gesagt: ALS ABSTRUSES GEPLAPPER betrachten, welches nichts, ABER AUCH GAR NICHTS mit der Realität zu tun hat :-)

Nochmals an euch alle der Hinweis: Es ist in Germany NICHT ERLAUBT steuerliche Beratungen / Empfehlungen usw. auszusprechen, solange man kein Steuerberater ist. Ruft euer FA an, die Beamten sind im Sinne des Steuerpflichtigen immer bereit, euch Auskunft zu geben. Ich verstehe nicht, wieso das immer und immer wieder in allen Gruppen und Foren diskutiert wird. Das ist keinesfalls auf Dich gemünzt Panki, man muß nur mal die Anzahl der Threads in der FB promYcom Gruppen betrachten!

Fragt euer FA, das ist der Beste Tipp, den man geben kann!

Beste Grüße

Steffen
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Re: Steuerliche & gewerbliche Basics (Grundsätzliches - FAQ´s)

Beitragvon panki » Do 24. Mär 2016, 12:32

Ok, danke, habe weiter gegoogelt und die entsprechende Antwort von einem MLM-Steuerbüro im Netz gefunden.
Tipp (keine Beratung) : Behandelt die Provision so, als ob Ihr an pYc eine Rechnung über eine Provision (als Ware, Dienstleistung) (incl. MWSt.) geschrieben hättet.


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